Die Thülsfelder Talsperre, zwischen 1924 und 1927 im Rahmen von Notstandsarbeiten entstanden, ist die einzige Tieflandsperre Deutschlands. Vorrangig erfüllt sie wasserwirtschaftliche Funktionen. Sie dient dem Hochwasserschutz des unterhalb gelegenen Flusstales. Dort wird der Hochwasserschutz für die Orte Thüle, Friesoythe, Kampe, Harkebrügge und Barßel sichergestellt. Auf Grund ihres Alters und des Zustandes der Dämme und Bauwerke wurde die Thülsfelder Talsperre von 2002 bis 2006 mit einem Aufwand von 15 Millionen € saniert. Die Talsperre liegt inmitten eines seit 1937 bestehenden, 467 ha großen Naturschutz-gebietes. Bei normalem Pegelstand (22,5 Meter üNN) beträgt die Wasserfläche 165 ha, bei einem Anstieg um nur einen Meter bereits 275 ha. Dem Besucher bietet sich ein malerischer See, ohne große Staumauern oder steile Uferbereiche, mit waldreicher Umgebung und reicher - zum Teil bedrohter – Vogel- und Pflanzenwelt. Mit seinen Inseln, versumpften Seitenarmen, den Sandstränden und den vielen kleinen Buchten ist der See Ziel vieler Erholungssuchender. Ob Angler, Naturliebhaber oder Badegast, jeder findet an der „Thüle” etwas Besonderes.
Ausgabestellen für Gastkarten Thülsfelder Talsperre:
Angler- und Jägertreff, Osterstraße 12, 49661 Cloppenburg, Tel. (04471) 6080, wochentags durchgehend zu den Geschäftszeiten von 09:00-18:00 Uhr, Do. von 09:00-19:00 Uhr, Sa. von 09:00-14:00 Uhr, 1. Sa. im Monat: 09:00-16:00 Uhr.
Gaststätte A. Grunwald, Teichstr. 11, 49661 Cloppenburg, Tel.: (04471) 4742, täglich zu den Öffnungszeiten von 10:30-13:00 und ab 17:00, (Mittwoch und Sonntag keine Kartenausgabe).
Angelshop Kampe, G. Preuth, Schulweg 4, 26169 Kampe, Tel.: (04497) 921063,
Mo. von 14:30-18:30 Uhr (Montag vormittags geschlossen),
Di.-Fr. von 09:00-12:30 Uhr u. 14:30-18:30 Uhr, Sa. von 09:00-16:00 Uhr.
Martina Schikora, Zum Verwuld 1, 49681 Garrel-Petersfeld, Tel.: (04495) 927561 Mo.-Fr. 17:00-19:00 Uhr, Sa. 15:00-18:00, So. 10:00-12:00 Uhr.
Grüner Markt, Am Alten Hafen 12, 26169 Friesoythe Tel.: (04491) 9292-0, täglich von 09:00 bis
18:00 Uhr, Do. bis 19:00 Uhr, Sa. bis 14:00 Uhr, 1. Sa. im Monat bis 16:00
Uhr.
Grundsätzlich muss vor dem Erwerb der neuen Karte die Karte des Vorjahres mit Fangmeldung abgegeben werden!
Preise:
Jahreskarte: Erwachsene: 70,- € (45,- €)1, Jugendliche: 20,- €,
7-Tageskarte: Erwachsene: 35,- € (25,- €), Jugendliche: 10,- €,
1-Tageskarte: Erwachsene: 15,- € (10,- €), Jugendliche: 5,- €,
Gruppenangeln: Erwachsene: 1,50 € pro Person / Tag, Jugendliche des LFV - S - kostenlos, Ortsgruppenangeln des FV Friesoythe – kostenlos.
¹ Die Preise in ( ) gelten für Mitglieder des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht e.V. und Mitglieder eines anderen Vereins im Bezirk des Landesfischereiver-bandes Weser-Ems. Die Jahreskarte wird für das Kalenderjahr ausgestellt.
Es gibt keine Kinderkarte für die Thülsfelder Talsperre.
Ersatzweise kann die Jugendkarte für die Thülsfelder Talsperre ausgestellt werden, mit der nur zur Vorbereitung des Kindes auf die Fischerprüfung mit einer Rute geangelt werden darf im Beisein eines Mitglieds (mind. 18 J.) im Fischereiverein Friesoythe.
Art und Anzahl der erlaubten Fanggeräte: 3 Handangeln mit je einem Haken oder 1 Senke (max. 1 m²) oder 1 Spinnrute oder 1 Fliegenrute.
Angelzeiten: keine Einschränkung!
Fangbeschränkung: Drei Edelfische pro Tag (Hecht/Zander)
Mindestmaße: Hecht-60 cm, Zander-50 cm, Aal-45 cm, Karpfen-45 cm, Schleie-30 cm, Weißfisch-20 cm.
Köderfische sind für Eigenbedarf (max. 20 Stück) von der Regelung ausgeschlossen. Das Mindestmaß für den Wels ist bis auf unbestimmte Zeit aufgehoben.
Artenschonzeiten für Hecht und Zander: 01.02. bis 30.04.
einschließlich. In diesem Zeitraum ist das Angeln mit Fischstücken oder ganzen Fischen nicht erlaubt.
Das Angeln mit Kunstködern (Blinker, Wobbler, Spinner, Fliege, etc.) ist vom 1.2. bis einschließlch 15.6. nicht erlaubt.
Das Angeln ist verboten: In der Soeste zwischen den Brücken "Dreibrücken" und Brücke in Neumühlen.
Das Angeln ist ausschließlich in dem Bereich zwischen den roten Pfeilen auf der Lagekarte der Thülsfelder
Talsperre erlaubt. Andere Bereiche dürfen zum Angeln nicht betreten werden.
Das Hineinwaten in die Talsperre während der Zanderlaichzeit (01.02. bis 15.06.) ist untersagt.
Thülsfelde - „Wir sind froh, dass es endlich wieder los geht. Die Angler brennen darauf“, sagte Peter Müller, Vorsitzender der Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Sportfischerverbandes im Landesfischerei-verband Weser Ems, Bernhard Pieper, und Hauptgewässerwart Knut Tholen konnte er am Freitag im Gespräch mit der NWZ freudig bekannt geben: „Ab dem 1. Januar kann in der Thülsfelder Talsperre wieder geangelt werden.“ Angelkarten für 2012 sind ab Montag, 19. Dezember, erhältlich.
Thüle – Für die Beibehaltung des sommerlichen Wasserstands an der Talsperre auch während des Winters plädiert Knut Tholen, Hauptgewässerwart des Friesoyther Fischereivereins und Präsidiumsmitglied des Landesfischereiverbandes Weser-Ems. Die Höhe des Wasserspiegels im Stausee verhalte sich gewissermaßen atypisch: „Im Winter liegt er bei 21,50 Meter über NormalNull, im Sommer einen Meter höher“, erklärt der Fachmann im MT-Gespräch. In den natürlichen Gewässern sei es genau umgekehrt.
Thülsfelde - Im Februar 2009 wurden die Probleme an der Thülsfelder Talsperre öffentlich gemacht: Weil der Deich des Stausees zu bersten drohte, musste der für das Binnengewässer zuständige Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den Stausee entleeren. Es ging um Pfusch am Bau: Baufirmen hatten bei der Sanierung des Auslaufbauwerkes der Talsperre fehlerhaft gearbeitet. Es entstanden große Hohlräume im Deich, die in einem komplizierten Verfahren verfüllt werden mussten.
Thüle - Bewährungsprobe für die Thülsfelder Talsperre: Ab Montag wird damit begonnen, den Wasserstand auf 23 Meter über Normalnull anzuheben. Das sind anderthalb Meter mehr als der derzeitige Wasserstand und ein halber Meter mehr als im Sommer. Dann wird man sehen, ob die Dämme und der erst im März vergangenen Jahres fertig gestellte Auslaufbereich der Talsperre dem hohen Wasserdruck stand halten. „Wir werden jetzt rund 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser einstauen“, sagte Ralf Jaspers...
Thülsfelde - Die länger als ein Jahr dauernden Reparaturarbeiten am Auslaufbauwerk der Thülsfelder Talsperre sind nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft-, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) abgeschlossen. Seit einigen Tagen werde der Wasserstand erhöht. Er sei inzwischen um drei Meter höher als vor einem Jahr und liege jetzt im Dezember bei 22 Meter über NN. Es handele sich um einen Probestau, der drei Wochen lang von der zuständigen Talsperren-Aufsicht „intensiv beobachtet“ werde, teilte der NLWKN mit.
Thülsfelde - Es schwimmen wieder große Fische in der Thülsfelder Talsperre: Mitglieder des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht und der Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre haben am Donnerstag ausgewachsene Karpfen und Zander in dem Stausee ausgesetzt. Mit dieser ersten Besatzmaßnahme nach dem Ablassen des Talsperren-Wassers vor fast zwei Jahren wollen die Angler den Grundstock für den Aufbau einer neuen Fischpopulation schaffen.
Thüle - „Seit Jahren spreche ich dieses Problem an. Nie passiert etwas“, sagt Knut Tholen, Hauptgewässerwart des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht. Er meint die Senkung des Wasserspiegels der Thülsfelder Talsperre um einen Meter auf 21,5 Meter über Normalnull. Denn mit dem Ablassen des Wassers sei auch immer ein massives Fischsterben verbunden. Jedes Jahr im Herbst wird die Talsperre aus Gründen des Hochwasserschutzes auf das Niveau „Winterstau“ gebracht.
Thülsfelde - Das Erholungsgebiet hat sich wieder erholt. So lässt sich die momentane Situation an der Thülsfelder Talsperre wohl sehr süffisant beschreiben.
Im vergangen Jahr sah es an dem Stausee noch ganz anders aus. Durch mehrere Schäden am Auslaufbauwerk der Talsperre konnte die Sicherheit der Deiche nicht mehr gewährleistet werden. Viele Gastwirte rund um den Stausee bemängelten Gästemangel und Umsatzeinbußen, die durch die „leere Talsperre“ verursacht worden sind.
Den vollständigen Bericht gibt es hier:Nach wie vor ein großes Imageproblem
Thülsfelde - Nach umfangreichen Sanierungs- und Reparaturarbeiten geht der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) davon aus, dass die Gefahr eines Dammbruchs an der Thülsfelder Talsperre dauerhaft gebannt ist. Das machten NLWKN-Vertreter am Freitag während einer Informationsveranstaltung im Hotel Seeblick deutlich. Rainer Carstens aus der NLWKN-Zentrale Norden: „Es gibt keine Unterhöhlungen mehr im Damm.
Thülsfelde – Der Veranstaltungsort war gut gewählt, denn der Blick aus dem Fenster des Hotel Seeblicks offenbartes eindrucksvoll, was Sprecher des Niedersächsischen Landesbetiebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gestern sichtlich erfreut bekannt gaben: Der Wasserstand in der Thülsfelder Talsperre liegt mit über 22 Metern über Normal Null gut im Zeitplan.
„Das Klassenziel ist deutlich erreicht“.
Einen wunderschönen Anblick bot die wieder aufgestaute Thülsfelder Talsperre Ostern 2010. Viele Gäste haben diesen Augenblick gewünscht und nun ist das gewohnte Naturpanorama hoffentlich lange für Gäste und Besucher zu genießen. Alle Naturfreunde und Sportangler wünschen sich, dass dieses Gewässer wieder mit dem angepassten Leben, sprich Fische und Fischnährtieren usw. ergänzt wird.
Es wird wahrscheinlich noch geraume Zeit die Soeste durch die Talsperre fließen, bis das grandiose Panorama der Talsperre wieder mit Sportanglern belebt wird. Auf diesen Augenblick freuen sich mit mir auch viele Angler aus der Region und Gäste von weit her.
Petri Heil und schöne Grüße vom Ehrenvorstandsmitglied des Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht e.V. in Friesoythe, Hartwig von Garrel. Ein besonderer Dank gilt allen Verantwortlichen, dass dies wieder möglich wurde.
Thülsfelde - Die Reparatur der fehlgeschlagenen Sanierung an der Thülsfelder Talsperre ist abgeschlossen. Das teilte der für den landeseigenen Stausee bei Friesoythe (Kreis Cloppenburg) zuständige Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft-, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden am Dienstag mit.
Die Reparaturarbeiten waren – wie berichtet – erforderlich geworden, nachdem vor 13 Monaten ein Dammbruch befürchtet worden war.
Thüle (höf/mt) – Der Pegel zeigt einen Wasserstand von 22 Meter über Normal Null an. So viel Wasser hat es seit fast zwei Jahren in der Thülsfelder Talsperre nicht mehr gegeben: „Die umfangreiche Sanierung ist beendet, die letzten kosmetischen Reparaturen sind gemacht, nun muss nur noch die Baustelle aufgeräumt werden“, erklärt Projektleiter Reiner Jürgenschellert vom NLWKN (Nieder-sächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in einer Pressemitteilung.
An einen Montagnachmittag im Februar 2009 bekam ich einen Anruf. Dieser sollte, wie sich später herausstellte, die Jahresplanung meiner Freizeitgestaltung vollständig auf den Kopf stellen.
„Hallo, ich bin’s“, so meldet sich Dr. Jens Salva immer bei mir. „Sag mal Knut, sitzt du? Ansonsten setz dich lieber hin“, fuhr Jens fort. „Die lassen die Talsperre auf 19 Meter bis Samstag ab.“
THüLSFELDE - Die Reparatur der fehlgeschlagenen Sanierung des Auslaufbauwerks an der Thülsfelder Talsperre geht dem Ende entgegen. Nach Angaben des für die Talsperre zuständigen Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ist die Stahlbetonplatte im Gewässerbett der Soeste unterhalb des Auslaufbauwerks seit dem 8. Dezember 2009 fertiggestellt.
Thüle (höf) – Die Soeste an der Talsperre ist neuerdings hart gebettet: Unterhalb des Auslaufbauwerkes liegt auf dem Boden des Flusses jetzt die riesige Stahlbetonplatte - 18 Meter lang und 50 Zentimeter dick: „Dank der Stahlbetonplatte in Kombination mit dem Kieskornfilter wird es künftig keine Grundwasser- und Sandaustritte an den Böschungen direkt am Talsperrenauslauf und an den Fugen im Anschlussbereich der Betonsohle mehr geben“.
THüLSFELDE - Sorgenvolle Minen machen derzeit die Experten der Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre (FGTT), denn der Fischbestand im Stausee hat sich bis auf einige wenige Laichfische reduziert. Der von der FGTT eingesetzte Hauptgewässerwart Knut Tholen sagte am 27.10.09 im Gespräch mit der NWZ: „Wir haben in den wenigen verbliebenen tieferen Stellen nur noch einige Brassen, Karpfen und Welse beobachtet.“ Darunter befänden sich allerdings auch zwei Welse mit einer Länge von zweieinhalb Metern und einem Gewicht von jeweils gut 100 Kilogramm. Die FGTT wird vom Landesfischereiverband Weser-Ems und dem Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht gebildet.
THüLE - Wie ein Wurm aus Stahl schlängelt sich die 170 Meter lange Rohrleitung über den Damm an der Thülsfelder Talsperre. Seit wenigen Tagen wird über diese sogenannte Heberleitung mit einem Durchmesser von einem Meter das Wasser aus dem Stausee in die Soeste geführt. „Dadurch konnten wir jetzt das Auslaufbauwerk schließen und eine Baugrube unterhalb des Bauwerkes trocken legen“, sagte Herma Heyken, Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), auf Anfrage der NWZ.
Thülsfelde (höf) – Heiko Deeken wundert sich: Der Gastronom und Campingplatz-Betreiber an der Thülsfelder Talsperre kann nach eigenen Angaben keinerlei Aktivitäten am Auslaufbauwerk feststellen.
„Da passiert gar nichts mehr, die Firmen sind alle abgezogen“, verweist der Wirt, der wegen der Trockenlegung bereits Umsatzeinbußen hinnehmen musste, auf die verwaiste Baustelle.
Thülsfelde – Peter Müller und die vom ihm geführte Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre (FGTT) ließen ihrer Ankündigung rasch Taten folgen.
Wie versprochen, richteten sie unmittelbar nach Erhalt einer 5000-Euro-Spende von der LzO ein Sonderkonto ein. So soll gewährleistet werden, dass das Geld ausschließlich für den Wiederbesatz bei der Talsperre verwendet wird.
Gerne aufgreifen wollen der Vorsitzende und seine Vorstandskollegen die Anregung eines MT-Lesers, aus dem Sonder- ein Spendenkonto zu machen.
„Das ist eine hervorragende Idee”, freute sich Peter Müller im Gespräch mit der Münsterländischen Tageszeitung.
Thülsfelde – Mit einem Betrag von 5000 Euro unterstützt die Landessparkasse zu Oldenburg die Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre (FGTT) in ihrem Bemühen, die Talsperre ab 2010 wieder mit neuen Fischen und Kleinstlebewesen zu besetzen. Den durch die notwendigen Talsperren-Reparaturarbeiten entstandenen Schaden in ihrem Bereich bezifferten die FGTT-Vertreter Peter Müller und Knut Tholen auf rund 85000 Euro. Die LzO-Spende werteten sie daher als „willkommene Anschubfinanzierung”.
Thülsfelde – Mit einer Spende von 5000 Euro unterstützt die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) die Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre (FGTT) bei der Wiederbesetzung des Stausees mit Fischen. LzO-Vorstandsmitglied Dr. Eduard Möhlmann und Joachim Stuke, Leiter der LzO Friesoythe, überreichten einen symbolischen Scheck an Peter Müller, Vorsitzender des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht, Paul Kock, Ehrenvorstandsmitglied und Knut Tholen, Hauptgewässerwart.
Thülsfelde – Das Netz war auf der Wasseroberfläche nicht zu sehen, Hauptgewässerwart Knut Tholen stieß nur zufällig auf das teure Geflecht, das im weniger einsehbaren Gebiet der Thülsfelder Talsperre gespannt worden war: „Die lassen sich das richtig etwas kosten, für dieses Netz zahlt man zwischen 1000 und 1500 Euro“, berichtet der Fischexperte, der während seiner Kontrollfahrt mit dem Boot auf das illegale und dreiste Fangvorhaben gestoßen war.
THüLSFELDE - „Ich bin schockiert“, reagiert Knut Tholen auf die überraschende Ansage des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), das weitere Aufstauen des Wassers in der Thülsfelder Talsperre zu verschieben (wir berichteten). Da die Höhe des sonst üblichen Sommerstaus nicht erreicht werde, seien weitere schwere Schädigungen für den verbliebenen Fischbestand in der Talsperre zu erwarten, sagte Tholen am Montag.
Thülsfelde - Die Thülsfelder Talsperre wird sich in diesem Sommer nicht mehr ganz mit Wasser füllen. Lediglich das Winterstau-Niveau (21,50 Meter NN statt 22,50 Meter NN) soll im Juli erreicht werden. Diese für einige anliegende Gastronomiebetreiber ernüchternde Nachricht gab es gestern während eines Informations-treffens im Hotel Seeblick: „Es sind nach wie vor noch nicht alle Probleme behoben», sagte Rainer Carstens vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). „
Den vollständ. Bericht gibt es hier:Sommerstau nicht möglich
THüLSFELDE - Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat am Freitag weitere Verzögerungen bei der Behebung der Sanierungsschäden an der Thülsfelder Talsperre eingeräumt. „Wir haben die Sandaustritte noch nicht im Griff“, sagte Rainer Carstens, Leiter des NLWKN-Geschäftsbereiches Planung und Bau auf einer Informationsveranstaltung im Hotel Seeblick.
Thüle (höf) – Für Ralf Jaspers war es gestern um 7.30 Uhr nur ein „Mouse-Klick“ am Computer. Eine kleine Handbewegung, aber mit großer Wirkung: Statt der rund 1000 Liter fließen nur noch 250 Liter pro Sekunde aus der Talsperre in die Soeste. Die Auswirkungen sind im See selbst erst in etwa zwei Wochen zu sehen, unterhalb des Ablaufbauwerks erkennt selbst der Laie die Veränderung sofort: Aus den großen Rohren plätschert es vergleichsweise nur noch.
THüLSFELDE - In Thülsfelde im Kreis Cloppenburg füllt sich die Talsperre langsam wieder mit Wasser. Am Dienstag hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit der Aufstauung der Talsperre begonnen.
Doch während das Wasser steigt, mehren sich Bedenken, ob das Bauwerk ordnungsgemäß saniert wurde. Denn die Kosten übersteigen die bisher angesetzten 15 Millionen Euro um über zehn Prozent.
Den vollständ. Bericht gibt es hier:Mit dem Wasser steigen auch die Sorgen
Thülsfelde (höf) – Der angegebene Zeitplan für die Einstauung der Thülsfelder Talsperre lässt sich nicht einhalten: Bislang hatte der NLWKN als zuständige Landesbehörde Ende April als Termin genannt. Wie gestern bekannt wurde, verschiebt sich der Start nach aktuellen Planungen auf Mitte Mai. Ab dann werde sich die Talsperre „ganz allmählich wieder mit Wasser füllen“. „Wenn die Arbeiten jetzt planmäßig so weiter gehen wie in den vergangenen Wochen ..."
THüLSFELDE - Das Angelverbot in der Thülsfelder Talsperre wird mindestens bis Ende 2010 bestehen bleiben. Hauptgewässerwart Knut Tholen schließt eine weitere Verbotsverlängerung nicht aus: „Das hängt davon ab, wie sich der Fischbestand im Stausee erholt und sich neu eingesetzte Fische etablieren können.“ Das Wasser der Talsperre war – wie berichtet – im Februar nach dem Bekanntwerden schwerer Baumängel am Auslaufbauwerk in die Soeste abgelassen worden. Damit verschwanden auch die meisten Fische aus dem beliebten Angelrevier.
THüLSFELDE/HANNOVER - „Die Thülsfelder Talsperre dient nicht nur der Sicherstellung des Hochwasserschutzes, sondern sie übernimmt auch wesentliche Funktionen des Natur-schutzes und der Naherholung.“ So beginnt ein Schreiben der SPD-Landtagsabgeordneten Renate Geuter aus Markhausen an die Landesregierung. Hintergrund ihres Schreibens sind die Schäden an der Talsperre und die damit zusammenhängende Leerpumpung des Gewässers (die NWZ berichtete).
Thülsfelde (höf) – Dem Ministerium als vorgesetzte Dienststelle und damit auch dem NLWKN seien keine Versäumnisse vorzuwerfen.
„Fehler passieren, das ist zwar nicht schön, aber jetzt geht es darum, den Schaden schnell zu beheben“, betonte der umweltpolitische Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, bei einem Ortstermin am Wochenende an der Thülsfelder Talsperre.
THüLSFELDE - Die CDU-Landtagsfraktion hat in Hannover eine offizielle Unterrichtung über die Baumängel am Auslaufbauwerk der Thülsfelder Talsperre beantragt. Das erklärten am Sonnabend der Landtagsabgeordnete Clemens gr. Macke und der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Bäumer, anlässlich eines Ortstermins an der Talsperre. Die Unterrichtung soll Ende April durch Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) und den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) vor dem Umweltausschuss des Landtages erfolgen.
THüLSFELDE – Die Reparatur des defekten Auslaufbauwerkes der Thülsfelder Talsperre wird mindestens 500 000 Euro kosten. „Es könnten jedoch noch einige hunderttausend Euro hinzukommen,“ erklärte Martin Windhaus, Leiter der Betriebsstelle Cloppenburg des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Donnerstag im Gespräch mit der NWZ. Genaue Zahlen ließen sich erst nennen, wenn die Reparaturarbeiten abgeschlossen seien.