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Frühjahrsvirämie (SVC)
Die Virus-Erkrankung tritt in der Regel im Frühjahr beim Aufwärmen des Teichwassers auf und verschwindet spontan bei Temperaturen über 20° C.


Erkrankte Tiere sondern sich zunächst vom Schwarm ab. Die Erkrankung führt zu folgenden Erscheinungen:
Aufgetriebener Körper, dessen Inneres mit einer Flüssigkeit gefüllt ist.
Blasse Kiemen, manchmal auch Blutungen am Körper, unter der Haut und sehr häufig am After.
Leber und Milz sind vergrößert.
Ebenso aus dem After hängende Schleim-, Kotfäden, Blutungen auch auf Flossen, Kiemen, Leibeshöhlenfett, inneren Organen, Schwimmblase und Muskulatur.
Der Virus ist sehr ansteckend. Infizierte Fische übertragen ihn durch den Kot und durch direkten Kontakt über die Schleimhaut.
Ursache: Viren
Vorkommen: Karpfen
Verlauf: Aufgetriebener Leib und Glotzaugen, Bibberbeulen, (Flüssigkeitsansammlung unter der Haut)
Bekämpfung und Schutzmaßnahmen:
im freien Gewässer und in Teichanlagen medikamentös nicht möglich.
bei Verdacht auf Frühjahrsvirämie ist daher sofort ein Amtstierarzt zu Rate zu ziehen.
alle verwendeten Geräte (z.B. Kescher) sofort desinfizieren.
verendete Fische unschädlich beseitigen (Tierkörperverwertung)
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