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Wappen Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht e.V.

Archive Nachrichten

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Archiv Nachrichten Verein 2009

Fangmeldungen größerer Fische für 2009 - Endstand

Raubfisch:
Uwe Kobsch, Cloppenburg, Hecht 10.100 g, Ambührener See
Michael Warnkens, Saterland, Hecht 5.400 g, Sagter Ems
Norbert Pleyter, Garrel, Zander 5.370 g, Soeste
Hubert Wichmann, Hecht 4.500 g, Soeste

Friedfisch:
Roland Gerwald, E-damm/Kampe, Karpfen 11.500 g, Küstenkanal
Marcus Witte, Neuscharrel, Karpfen 10.500 g, Küstenkanal
Wolfgang Denke, Neuscharrel, Karpfen 8.040 g, Küstenkanal

Uwe Kobsch, Cloppenburg, Hecht 10.100 g, Ambührener See - Klicken zum Vergrößern Marcus Witte, Neuscharrel, Karpfen 10.500 g Küstenkanal - Klicken zum Vergrößern










Uwe Kobsch, Cloppenburg, Marcus Witte, Neuscharrel,
Hecht 10.100 g, Ambührener SeeKarpfen 10.500 g, Küstenkanal

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Der Hauptgewässerwart hat das Wort
Gewässerwartefortbildung in Dänemark

Im Rahmen einer Gewässerwartefortbildung machten Hermann Schade, Gerd Abeln und ich eine Reise nach Dänemark. Schwerpunktmäßig wurden die Teilnehmer dort über die umfangreichen Renaturierungsprojekte an den Gewässern (SkjernA und viele kleine Fließgewässer) Westjütlands informiert.

Uns wurden die Hintergründe, Vorgehensweisen und Effekte von Maßnahmen an Fließgewässern an praktischen Beispielen erklärt.
Eine Übertragbarkeit derartiger Projekte auf unserer Region ist möglich. Wir bekamen so einen guten Eindruck über die verschiedenen Chancen der Gewässerentwicklung geboten.

Gewässerwartefortbildung in Dänemark - Klicken zum VergrößernGewässerwartefortbildung in Dänemark - Klicken zum VergrößernGewässerwartefortbildung in Dänemark - Klicken zum VergrößernGewässerwartefortbildung in Dänemark - Klicken zum Vergrößern

Problembereiche wie Durchgängigkeit, Strukturdefizite und wasserbauliche Aktivitäten wurden durch Wissenschaftler und Praktiker anschaulich vermittelt. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Dänischen Zentrums für Wildlachs in Skjern. Hier bekamen die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Erhaltung der dänischen Wildlachsbestände.

Diese Anlage ist ein Musterbeispiel für Maßnahmen zum Erhalt und zur Wiederansiedlung der Wildlachsbestände. Der Direktor vom DCV Gerd Holdensgaat stellte uns die Anlage mit allen Abteilungen vor.

Natürlich sollten die Teilnehmer auch Zeit zum „praktischen Erkenntnisgewinn“ haben, d.h. die Möglichkeit zum Lachsfischen in der SkjernA. Da die drei Veranstaltungstage aber mit wichtigen Vorträgen und Exkursionen zeitlich sehr ausgeschöpft waren, fanden wir nur einen kurzen Augenblick fürs Lachsfischen.

Gefangen haben wir keinen, sahen aber einen Wildlachs im Fluss buckeln, dieses war ein bleibender Anblick, den ich mir auch in unserer Marka oder Soeste wünsche.

KNUT THOLEN, Hauptgewässerwart

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10-Stunden Angeln im Küstenkanal

Beim 10-Stunden-Angeln im Küstenkanal am 16.08.09 waren 88 Angler anwesend, davon haben 47 einen Fang zur Waage gebracht.

Insgesamt haben diese 47 Angler 113.120 g Fische gefangen, soviel wie schon länger nicht mehr.

Es waren auch wieder einige Brassen über 50 cm dabei. Auch einige schöne Aale, Karpfen und der Rest, wie üblich.
Auch das Wetter war optimal.

Ganz besonders hat mich die Teilnahme der Gastvereine gefreut. Rhauderfehn, Wildeshausen, Wardenburg, Oldenburg, Edewecht und Barßel waren dabei.

10-Stunden Angeln im Küstenkanal - Klicken zum Vergrößern10-Stunden Angeln im Küstenkanal - Klicken zum Vergrößern10-Stunden Angeln im Küstenkanal - Klicken zum Vergrößern10-Stunden Angeln im Küstenkanal - Klicken zum Vergrößern

Die erfolgreichsten Kontrollangler waren:
Ludger Preuth, FVF, 8620 g,
Michael Winkeler, FVF, 8020 g,
Johannes Oltmann, Wardenburg, 7930 g,
Andreas Johannes, Wildeshausen, 7720 g,
Erich Fischer, Rhauderfehn, 6950 g,
Sergej Schimke, FVF, 6270 g

Bester Gastverein war Wardenburg, 16900 g, vor Wildeshausen, 9510 g, und Rhauderfehn, 9180 g (jeweils die 3 erfolgreichsten Angler).

Es war ein gelungener Vereinsangeltag am Küstenkanal.

Bis zum nächsten Jahr!

PETER MÜLLER, 1. Vorsitzender

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Der Hauptgewässerwart hat das Wort
Der Kormoran

Am frühen Morgen des letzten Dienstags machte ich meine Gewässerkontrollfahrt mit dem Kajak auf der Leda. Die Eisvögel schwirrten um mich herum, der Graureiher stand beharrlich im Uferbereich und einige Kormorane tauchten nach Beute ab. Eigentlich ein ganz tolles Bild mit den fischfressenden Vögeln, die sich nicht von mir stören ließen.

Der Kormoran ist ein schön anzuschauender Vogel und dort liegt auch unser Problem.Der Kormoran ist ein schön anzuschauender Vogel und dort liegt auch unser Problem.

Aus tierschutzlichen Gesichtspunkten wird hierzulande als schützenswert angesehen, was man sieht oder hört. Den Kormoran kann man sehen, die Fische aber sieht und hört man nicht und somit werden sie in der Öffentlichkeit bestenfalls als Futter für die Vögel angesehen. Da sich der Kormoran in den letzten Jahren in unserer Region überproportional stark vermehrt hat, sollte man die tierschutzliche Sichtweise aus folgendem Grund auch unter die Wasseroberfläche verlegen: Jeder Kormoran frisst täglich ca. 500 Gramm Fisch und bei seiner Jagd hackt er des Weiteren eine Großzahl von nicht mehr schlundgängigen Fischen unter Wasser an, so dass diese dann nicht mehr oder nur bedingt lebensfähig sind.

Der Vogel kennt die Mindestmaße und Schonzeiten der Fische nicht und ihm ist es auch egal ob der Fisch, den er jagd vom Aussterben bedroht ist. Ich habe bereits eine Vielzahl von Fischen gesehen die von Kormoranen bei der Jagd lebensbedrohlich verletzt wurden. Unter anderem handelte es sich um Wandersalmoniden wie die Meerforelle und den Lachs, die in unseren Gewässern aus dem Meer zum Laichen aufgestiegen sind. Diese konnten aufgrund ihrer Größe vom Kormoran nicht verschluckt werden, wurden aber so sehr verletzt, dass sie verendeten und nicht zum Fortbestand ihrer selten gewordenen Art beitragen konnten.

Die Lösung dieses Problems sehe ich nur darin, indem man die Bestände des Kormorans auf eine für unsere Natur verträgliche Zahl reduziert, damit noch rechtzeitig der fischökologische Kollaps verhindert werden kann.

KNUT THOLEN, Hauptgewässerwart

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Fischer machen aus Sonderkonto ein Spendenkonto
FGTT greift Vorschlag von MT-Leser auf
Interview von Hermann Huge, MT Friesoythe, 16.07.09
Das Sonderkonto ist bereits eingerichtet und das Geld wird ausschließlich für den Fischbesatz verwendet. - Klicken zum Vergrößern

Thülsfelde – Peter Müller und die vom ihm geführte Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre (FGTT) ließen ihrer Ankündigung rasch Taten folgen.

Wie versprochen, richteten sie unmittelbar nach Erhalt einer 5000-Euro-Spende von der LzO ein Sonderkonto ein. So soll gewährleistet werden, dass das Geld ausschließlich für den Wiederbesatz bei der Talsperre verwendet wird.

Gerne aufgreifen wollen der Vorsitzende und seine Vorstandskollegen die Anregung eines MT-Lesers, aus dem Sonder- ein Spendenkonto zu machen.

Das vollst. Interview gibt es hier:Aus Sonderkonto wird ein Spendenkonto

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Einladung zum 10-Stunden-Angeln im Küstenkanal

Am Sonntag, dem 16.08.09, geht’s los.

Treffpunkt ist die Wo ist die Gaststätte Heyen? - Klicken für die Karte
Gaststätte Heyen Esterwegen.

Kartenausgabe von 05:00 - 05:45 Uhr.
Das Angeln beginnt um 06:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr.

Die Strecke geht von der Brücke B401 in Richtung Dörpen.
Erlaubt sind 3 Handangeln auf Friedfisch und eine Angel mit einem Haken auf Raubfisch (Köderfische dürfen nicht mitgebracht werden).

Mindestmaß für Weißfisch ist 20 cm, sonst gelten Vereinsmaße.

Von 16:00 - 17:00 Uhr werden die Fänge bei der Gaststätte Heyen gewogen.

Die erfolgreichsten Angler erhalten einen Sachpreis, unter den Nichtfängern werden drei schöne Sachpreise verlost.

Alle Mitglieder und Jugendliche sind herzlich eingeladen.

Es sind auch die Mitglieder der Vereine Barßel, Dörpen, Oldenburg, Edewecht, Rhauderfehn, Westoverledingen, Bockhorst, Breddenberg, Surwold, Esterwegen, Lehe und Wardenburg eingeladen.

Der beste Gastverein erhält eine Urkunde.

Wer möchte, der kann an einem gemeinsamen Essen teilnehmen, das vor der Preisvergabe (ca. 17:00 Uhr) stattfindet. Die Kosten für das Essen werden morgens bei der Kartenausgabe bekannt gegeben. Die Teilnahme am Angeln ist kostenlos.

Wir freuen uns auf eure rege Beteiligung und auf einige schöne Stunden am Küstenkanal.

DER VORSTAND

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Meerforelle in der Marka gefangenMartin Tangemann aus Harkebrügge

Martin Tangemann aus Harkebrügge hatte am 20.05.09 in der Marka im Bereich Neuscharrel besonderes Angelglück. Er fing eine Meerforelle von 2050 Gramm mit einer Länge von 58 cm.

Färbung und Zeichnung der Forelle sprechen sehr für einen Aufsteiger aus der Nordsee. Vom Zeitpunkt her würde es auch passen.
Dieses ist ein weiterer Erfolg für unser Projekt „Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle“ und noch wichtiger ist die Tatsache, dass mir der Fang gemeldet wurde. Ich hoffe in Zukunft auf viele solche Meldungen.

KNUT THOLEN, Hauptgewässerwart

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Anangeln im Küstenkanal

Am 01.05.09 trafen sich 131 Angler bei bestem Angelwetter zum diesjährigen Anangeln. Um 5:45 wurden vom Vorstand des Fischereivereins die Berechtigungsscheine sowie die Essenskarten bei der Wirtschaft Högemann ausgestellt.

Anangeln 2009 im Küstenkanal - Klicken zum VergrößernAnangeln 2009 im Küstenkanal - Klicken zum VergrößernAnangeln 2009 im Küstenkanal - Klicken zum VergrößernAnangeln 2009 im Küstenkanal - Klicken zum Vergrößern

Alle Bilder in derBildergalerie

Um 11 Uhr fanden sich die Angler in Ikenbrügge wieder ein, um den Fang zu verwiegen.
Einen großen Dank an die Fischereiaufseher, die den Fang ordnungsgemäß verwogen und den Gewässerwarten, die die Fische vermessen und protokolliert haben.

Es konnten immerhin 31 Petrijünger einen Fang mit einem Gesamtgewicht von 23.890 g zur Waage bringen.

Die erfolgreichsten Kontrollangler waren:
Michael Meyer, Friesoythe, 2.760 g, Günther Glondala, Saterland, 2490 g, Andreas Osterloh, Garrel, 2.350 g

Die besten Jugendangler waren:
Vanessa Janssens, Garrel, 530 g, Jens Thunert, Friesoythe, 520 g.

Den Präsentkorb, der als Anreiz zur Teilnahme an unseren Kontrollangeln ausgelost wird, erhielt Denis Kutzner, Neuscharrel.
Herzlichen Glückwunsch!

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Grußwort von Ehrenvorstandsmitglied Hartwig von Garrel

Ein herzliches Dankeschön verbunden mit einem großen PETRI DANK an den FVF Hauptgewässerwart Knut Tholen für den vorbildlichen Einsatz für unsere Fische und Muscheln in der Thülsfelder Talsperre.

Mein dank gilt selbstverständlich auch dem Vorstand und den Helfern unseres Fischereivereins ebenso wie den weiteren freiwilligen Helfern bei der Muschelsicherstellung. An diesem Einsatz stellen wir fest, dass nicht nur Sportangler den Interessen der Angelfischerei wohlgesonnen sind, sondern weit darüber hinaus viele Natur- und Tierfreunde die Landschaftspflege und fischereilichen Belange unterstützen.

Leider konnte ich aus terminlichen Gründen nicht an der Aktion teilnehmen, habe aber mit großer Freude die Zustimmung aus der Bevölkerung vernommen.

Nochmals Petri Dank

HARTWIG VON GARREL

Ehrenvorstandsmitglied des Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht e.V.

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Einladung zum Anangeln 2009

Am Freitag, dem 1. Mai 2009, findet unser Anangeln auf Friedfisch und Raubfisch im Küstenkanal statt. Alle Mitglieder und Jungangler sind dazu herzlich eingeladen.

Es darf insgesamt mit 3 Handangeln, davon nach Wahl 1 Raubfischangel, gefischt werden. Nicht erlaubt ist das Mitbringen von lebenden oder toten Köderfischen. Für den Berechtigungsschein zur Teilnahme am Anangeln muss die Mitgliedskarte 2009 oder Jugendkarte 2009 vorgelegt werden.

Weitere Details hier
Einladung zum Anangeln

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„Angler retten wieder Fische aus der Talsperre ”
UMWELT Mitte März starten Reparaturarbeiten am Damm
Wasser wird gleich wieder abgelassen
Größere Laichfische gingen den Anglern am Freitag jedoch nicht ins Netz
Ab Ende April soll nach Angaben des NLWKN ein Probestau stattfinden.

Bericht und Bild von Heinz-Josef Laing, NWZ Friesoythe, v. 28.02.09
„Angler retten wieder Fische aus Talsperre” - Klicken zum Vergrößern

THüLSFELDE - Da der Wasserpegel der Thülsfelder Talsperre weiter gesunken ist, hat die Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre am Freitag erneut vom Erstickungstod bedrohte Fische aus der Talsperre in die Soeste umgesetzt. Am Auslaufbauwerk gingen die Fischer mit Schlauchbooten ins Wasser, um mit Hilfe des Elektrofischens Fische kurzzeitig für die Umsetzung in die Soeste zu betäuben. Allerdings gingen den vielen Helfern keine größeren Laichfische ins Netz.

Den vollst. Bericht gibt es hier:„Angler retten wieder Fische aus Talsperre”

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„Nicht sorgenfrei, aber erleichtert”
Elektrofischen gestern in der Talsperre

von Julius Höffmann, MT Friesoythe, v. 28.02.09
„Nicht sorgenfrei, aber erleichtert” - Klicken zum Vergrößern

Thülsfelde – Trotz der eigentlich eher unschönen Situation an der Talsperre zeigte sich Hauptgewässerwart Knut Tholen im MT-Gespräch „zwar nicht sorgenfrei, aber erleichtert.” Viele Fische hätten offenbar den Weg in die Soeste geschafft, auch wenn sie für den Stausee verloren wären: „Aber ich habe lieber lebende Fische in der Soeste als tote in der Talsperre”, so die klare Formel des Experten. Es seien aber immer noch Massen im verbleibenden Wasser.

Den vollständigen Bericht gibt es hier:„Nicht sorgenfrei, aber erleichtert”


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Zentnerweise Muscheln gerettet
Hunderte Helfer bei Aktion der Fischereigemeinschaft
Weil das Wasser aus der Talsperre abgelassen wird, kämpfen Muscheln und Fische um das Überleben.
Massive Baumängel sind der Grund für die Entleerung des Stausees.

Bericht und Bild von Heinz-Josef Laing, NWZ Friesoythe, v. 21.02.09
Hunderte Helfer kamen am Sonnabend an die Thülsfelder Talsperre, um in einer großen Aktion Fische und Muscheln aus dem Stausee zu retten - Klicken zum Vergrößern

Hunderte Helfer folgten am Sonnabend dem Aufruf der Fischergemeinschaft der Thülsfelder Talsperre zu einer großen Rettungsaktion von Fischen und Muscheln in dem Stausee. Der Grund für die Aktion: Nach der Feststellung von massiven Baumängeln am neuen Auslaufbauwerk der Talsperre wird seit dem letzten Montag das Wasser abgelassen.
Die meisten Fische schaffen es nicht, sich in den Fluss „Soeste” zu retten, der aus der Talsperre gespeist wird.


Den vollständigen Bericht gibt es hier:Zentnerweise Muscheln gerettet

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Aufruf zur Rettungsaktion

Der Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht führt am Samstag, dem 21.02.09, eine Rettungsaktion für Fische und Muscheln durch.
Im Zuge des Ablassens der Talsperre werden viele Fische es nicht schaffen, das rettende Wasser der Soeste zu erreichen. Erfahrungsgemäß bilden sich große Tümpel und kleinere Pfützen, in denen eine Großzahl von Fischen und Muscheln verbleiben. Dort sind die Fische einem extrem großen Stress ausgeliefert und es besteht die Gefahr des Erstickungstodes durch Sauerstoffmangel.

Ich bitte alle Angler und Freunde der Fischerei uns bei dieser Aktion zu unterstützen, wenn möglich sind Gummistiefel, Eimer und Kescher mitzubringen.

Treffpunkt ist um 9 Uhr am Ablassbauwerk der Thülsfelder Talsperre.

Die Fische und Muscheln werden in die Soeste umgesetzt, dort haben sie die Möglichkeit weiter zu leben und den Bestand ihrer Art zu sichern. (s.a. Termine)

KNUT THOLEN, Hauptgewässerwart
Tel. 04405/49167
Mobil: 0160-92910530

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Angler rufen zur Rettungsaktion auf
Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Das wissen auch die Mitglieder des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht. Sie starten am Sonnabend eine bislang einmalige Aktion zur Rettung des Fischbestandes in der Thülsfelder Talsperre.
Der Wasserstand in der Thülsfelder Talsperre wird zur Zeit auf ein Minimum abgesenkt.
© Heinz Jagusch, 21.02.09
Angler rufen zur Rettungsaktion auf - Klicken zum Vergrößern

Die Angler des Fischereivereins für den Bezirk Friesoyther Wasseracht müssen sich vorkommen wie in einem schlechten Film. Eines ihrer fischreichsten und beliebtesten Gewässer steht vor dem Kollaps. Schuld daran sind wahrscheinlich Baumängel bei der Sanierung der Talsperre. Nach Expertenangaben sei die Sicherheit der Deichanlage aufgrund von Hohlräumen unter dem Ablaufstollen nicht mehr gewährleistet. Der Betreiber der Anlage, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sah sich deshalb gezwungen, den Stausee abzulassen – erstmals in seiner Geschichte wird er fast vollständig entleert. Mit Wasser gefüllt bleibt lediglich der natürliche Lauf der Soeste.

„Das Ablassen läuft schon, der Wasserstand sinkt”, berichtet Alfred von Wahden, 2. Vorsitzender des örtlichen Fischereivereins. Mit seinen Vorstandskollegen ruft er die rund 2000 Mitglieder des Vereins und alle Naturinteressierten aus der Region zu einer einmaligen Aktion zur Rettung der Fische und Muscheln auf. „Wir werden uns am Sonnabend an der Talsperre am Ablassbauwerk treffen”, sagt der Cloppenburger. Dann wollen die Petrijünger kräftig zupacken, um möglichst viele Fische in die Soeste zu bringen. Die Angler befürchten, dass die Fische mit dem sinkenden Pegel nicht selbst den Weg in den Fluss finden und in kleinen Pfützen und Tümpeln zurückbleiben.

Die Aktion könnte für die Angler zur schweißtreibenden Angelegenheit werden, denn der See ist bekannt für seine großen Welse. „Beim E-Fischen haben wir welche mit einer Längen von rund 2,20 Meter entdeckt”, sagt Alfred von Wahden. Der See verfügt außerdem über gute Hecht-, Karpfen- und Aalbestände. Wer am Sonnabend helfen möchte, den Fischbestand zu sichern, der sollte Gummistiefel, Eimer und Kescher mitbringen. Jeder Helfer ist willkommen.

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Grüne im Landtag sind über Situation an der Talsperre irritiert
Fraktion stellt Anfrage an die Regierung
Partei möchte Kostenaufstellung

NWZ 18.02.09

Die Thülsfelder Talsperre sorgt bei der Landtagsfraktion der Grünen in Hannover für Irritationen. Wie berichtet, wird das Becken derzeit auf ein Minimum abgepumpt, um ein Versagen der Talsperre auszuschließen. Hintergrund der Maßnahme sind Probleme unterhalb des Ablaufkanals, der das Wasser von der Talsperre in die Soeste leitet. Unter diesem Rohr sollen sich Hohlräume befinden. Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt, seien diese Probleme durch Planungs- und Ausführungsfehler eines externen Ingenieurbüros hervorgerufen wurden.

Diese Beschuldigungen rufen die Grünen-Fraktion des Landtages auf den Plan. Da die Talsperre von 2002 bis 2006 für 15 Millionen Euro saniert wurde und seitdem öfter Mängel aufgetreten sind, stellte Grünen-Fraktionsvorsitzender Stefan Wenzel am Dienstag der Niedersächsischen Landesregierung eine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung. Unter anderem möchte Wenzel wissen, welche Kosten für die Sanierung der Thülsfelder Talsperre bisher angefallen sind und wie hoch die Kosten sind, die auf fehlerhafte Planungen und Bauausführungen zurückzuführen sind.

Weiter fragt der Grünen-Abgeordnete: „Der NLWKN als Auftraggeber und Bauherr trägt das Baugrundrisiko. Wie erklärt die Landesregierung, dass das NLWKN offensichtlich diese Risiken nicht mit der gebotenen Sorgfalt hat untersuchen lassen?” Weiter stelle sich die Frage, so Wenzel, warum die Fachleute der NLWKN erst im Nachhinein, als die Sanierung bereits abgeschlossen war, die Fehler bei Planung und Bauausführung festgestellt hatten.

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Paul Kock scheidet aus dem Vorstand aus

„Der Verein ist mein Leben”, zog Paul Kock vom Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht nun Bilanz. Satzungsgemäß, er hat im vergangenen Jahr sein 70. Lebensjahr vollendet, musste er nun aus dem Vorstand ausscheiden. Ehrung von Paul Kock (links), daneben von links Peter Müller und Landesverbandspräsident Bernhard Pieper Schon als 10-jähriger ist er mit den Erwachsenen, darunter seinem Vater, angeln gegangen und hat sein Hobby entdeckt. 1959 ist er in den Verein eingetreten. Fast 40 Jahre war er davon im Vorstand tätig. Ämter wie Obmann, Beisitzer, Jugendwart, dritter und zweiter Vorsitzender hat er ausgeübt. Seit Jahren pflegt er die Teichanlage im Stadtparkt in Friesoythe.

„Zusammenfasssend kann man nur sagen, Paul, danke, danke, danke”, so Vorsitzemder Peter Müller in seiner Laudatio. Ehrung von Paul Kock (links), daneben von links Peter Müller und Landesverbandspräsident Bernhard Pieper
Mit gleich drei Ehrungen konnte er Kock auszeichnen. Er überreichte ihm die Nadel für die 50-jährige Mitgliedschaft, ernannte ihn zum Ehrenvorstandsmitglied und gab ihm die Berechtigung auf Lebenszeit kostenlos für drei Aalreusen. Eine weitere Ehrung konnte Landesverbandspräsident Pieper aussprechen, er überreichte ihm die goldene Verbandsnadel.

Viel Lob gab es auch von Bürgermeister Johann Wimberg. „Die Anlage im Stadtpark trägt Paul Kocks Handschrift. Mit großer Begeisterung und Herzblut bringt er sich hier ein”, so Wimberg.

Zwar muss sich Paul Kock nun aus der Vorstandsarbeit zurückziehen. Doch Paul Kock wäre nicht Paul Kock, wenn er sich nicht weiterhin um die Teichanlage im Stadtpark kümmern würde. „Das werde ich selbstverständlich weiter machen”, sagte er den Delgierten zu.

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Bericht über die Delegiertenversammlung 2009


Peter Müller: „Unserem Verein geht es finanziell gut” Sehr gut besucht war die Delegiertenversammlung des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht im Saale Gasthaus Sommer in Bösel am 15.02.09, zu der Vorsitzender Peter Müller neben den Delegierten auch den Präsidenten des Landesfischereiverbandes Weser Ems Bernhard Pieper, Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg und Vertreter der Friesoyther Wasseracht begrüßen konnte.

„Unser Verein ist nicht nur mitgliedermäßig einer der größten, es geht uns auch finanziell gut”, freute sich Müller. Im vergangenen Jahr sei ein leichter Mitgliederzugang zu verzeichnen gewesen.

Der Verein habe viele gute Gewässer mit einer Vielfalt von Fischarten. ...

Den vollständigen Bericht über die Delegiertenversammlung 2009

hier: Delegiertenversammlung 2009


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Einladung zur Delegiertenversammlung

Am Sonntag, dem 15. Februar 2009, vormittags 10:00 Uhr, findet im

Gasthof Sommer, Bahnhofstr. 11, 26219 Bösel

die Delegiertenversammlung gem. § 5 Abs. 1 der Satzung
mit der Tagungsordnung statt:

  • 1.) Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden
  • 2.) Ehrungen
  • 3.) Verles. u. Genehm. der Niederschrift über die Delegiertenversammlung 2008
  • 4.) Bericht des Geschäftsführers
  • 5.) Jahresabschluss 2008
  • 6.) Bericht der Kassenprüfer
  • 7.) Bericht des Jugendwartes
  • 8.) Bericht des Hauptgewässerwartes
  • 9.) Bericht der Fischereiaufsicht
  • 10.) Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers
  • 11.) Wahlen zum Vorstand
  • 12.) Haushaltsvorschlag 2009
  • 13.) Verschiedenes

    Zu dieser Delegiertenversammlung werden alle Mitglieder des Vorstandes, des Hauptausschusses und die Delegierten herzlich eingeladen. Sie haben volles Stimmrecht. Alle interessierten Mitglieder sind willkommen.

    FRIEDEL ROLFES, Geschäftsführer


    Bericht über die Delegiertenversammlung 2009

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    Mitgliedskarten 2009 bitte einlösen!

    Die Mitgliedskarten 2009 liegen in der Kartenausgabestelle ihrer Sportanglergruppe für Sie zum Abholen bereit.
    Ihre abgelaufene Mitgliedskarte 2008 geben Sie bitte mit ausgefüllter Fangmeldung zurück. Ihre Fangmeldung wird von unseren Gewässerwarten ausgewertet für die Fangstatistik, die für den Fischbesatz so wichtig ist.

    In den Kartenausgabestellen werden auch die Jugendkarten, Kinderkarten, Gastkarten usw. ausgegeben.


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