Wappen Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht e.V.

Eisenangler fischt im Teich
Spadaka-Stiftung ermöglicht Ankauf des Schmiede-Kunstwerks

Bericht und Bild von Heinz-Josef Laing, NWZ, v. 23.10.2008

DIE SKULPTUR STAMMT AUS DER AUSSTELLUNG „EISENART”. SIE BLEIBT NUN DAUERHAFT IN FRIESOYTHE UND HAT EINEN FESTEN PLATZ AM GROSSEN FISCHTEICH HINTER DEM STADTPARK GEFUNDEN.Der „Angler” hat jetzt einen festen Platz am Fischteich in Friesoythe. Darüber freuen sich (v.l.): Hermann Brandt, Johann Wimberg, Paul Kock und Johannes Wilke.

FRIESOYTHE – Der große Fischteich am Stadtpark in Friesoythe ist um eine Attraktion reicher: Aus Erlösen der Stiftung der Spar- und Darlehnskasse (Spadaka) Friesoythe konnte der Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht, der den Fischteich betreibt, die Metall-Skulptur „Angler” aus der Ausstellung „Eisenart” ankaufen. Das 2,40 Meter hohe Kunstwerk steht direkt am Ufer des Teiches. Am Mittwoch übergaben die Stiftungsvorstände Hermann Brandt und Johannes Wilke die Figur an den zweiten Vorsitzenden des Fischereivereins, Paul Kock.

Wilke erklärte im Beisein von Bürgermeister Johann Wimberg, die Stiftung sei gerne dessen Aufruf gefolgt, den Ankauf eines Exponates aus der Ausstellung zu finanzieren. Die Skulptur stammt aus dem Atelier von Kunstschmied Norbert Finke aus Arnsberg. Mit dem Erwerb würden erste Akzente zur künstlerischen Gestaltung des Stadtparks gesetzt, sagte Wilke. Der Stadtpark werde damit noch mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt.

Paul Kock bedankte sich im Namen des Fischereivereins bei den Stiftungsvertretern. Kock, der die Fischteiche hinter dem Rathaus seit gut 40 Jahren betreut, würdigte das Engagement der Spadaka-Stiftung als wertvolle Unterstützung für eine weitere Attraktivierung der Teichanlage. Johann Wimberg sagte, er würde sich freuen, wenn sich noch mehr Spender für den Ankauf weiterer „Eisenart”-Exponate finden ließen: „Dieses gute Beispiel sollte Nachahmer finden”.

Die Spadaka-Stiftung wurde im Jahre 2005 von der Spar- und Darlehnskasse gegründet. Sie verfügt über ein Stiftungskapital von 250.000 Euro, das die Bank aus eigenen Mitteln aufgebracht hat. Wilke und Brand ermunterten jedoch interessierte Spender, das angelegte Kapital durch Zustiftungen zu vergrößern. Mit den Erträgen des Stiftungskapitals werden ausnahmslos Projekte in der Bereichen Kultur, Soziales, Heimatpflege und Jugendarbeit in der Region unterstützt.